Fakten rund um Heuristika
Unternehmensgeschichte und -ursprung
Heuristika entstand im ersten Quartal 2010 aus der Freiberuflichkeit des Einzelunternehmers Ralf Wenzel heraus. Dieser hat sich 2003 im Umfeld der SAP-Applikationsentwicklung, die er seit 1998 als Angestellter betrieben hat, selbstständig gemacht. Sein Tätigkeitsschwerpunkt lag bis 2003 auf dem Schwerpunkt Rechnungswesen (Module FI / CO, etc.), verlagerte sich dann aber in Richtung Logistik (SD, MM, etc.). Seit 2007 heißt der Hauptkunde Lufthansa Systems, wo Herr Wenzel mit schwankender Auslastung Probleme im Umfeld der Flugzeugteilelogistik löst – sowohl im konventionellen Projektgeschäft, als auch im Bereich des laufenden Betriebs.
Durch die enorme Arbeitsüberlastung im “Krisenjahr” 2009 wurde es notwendig, eine Richtungsentscheidung zu treffen: Entweder musste die Zahl der Stunden auf ein vernünftiges Maß zurückgeführt oder eine Expansionsstrategie entwickelt werden. Aus Letzterem entstand dann das Label “Heuristika”, das die Marktpräsenz professionalisieren, die Vertriebsaktivitäten kanalisieren und mehreren Mitarbeitern (Freiberufler und Angestellte) einen gemeinsamen Marktauftritt bieten sollte. Im ersten Quartal wurden dann die notwendigen Vorbereitungen getroffen: Anmeldung der Wortmarke, Installation des Backoffice und der Unternehmensstrukturen, Gespräche mit Kandidaten, Entwickeln von Marketingstrategien, etc.
Grundidee von Heuristika
Heuristika war von vorn herein als ungewöhnliches Unternehmen angelegt, darauf wurde auch beim Erstellen der Corporate Identity Wert gelegt. Die dunkle, warme Farbe grün sollte sich abheben vom IT-typischen Blau, bei allen Namensvorschlägen waren Abkürzungen mit drei Buchstaben ausgeschlossen, der Fingerabdruck des Firmengründers als Logo signalisiert sowohl die Einzigartigkeit des Unternehmens wie auch den Umstand, dass es als eigentümergeführtes Beratungsunternehmen angelegt ist – Ralf Wenzel steht für Heuristika.
Im Gegensatz zu vielen kleinen und mittleren Beratungsunternehmen hat Heuristika keine Geschäftsräume angemietet, sondern verfolgt den Ansatz des “virtuellen Unternehmens”, das seine Ressourcen ortsunabhängig anbieten und abrufen kann. Historisch bedingt, befindet sich die Buchhaltung (das externe Steuerbüro) zum Beispiel in Oberhausen, die Berater würden (egal in welcher Zahl vorhanden) immer beim Kunden ihre Arbeit tun. Daher war es notwendig, dass das (später sogar zweigeteilte) Backoffice in die Lage versetzt wurde, über das Internet auf die Terminkalender zugreifen zu können, um zu entscheiden, ob ein Anruf durchgestellt werden kann oder nicht. Auf gleichem Wege werden Post und Faxe innerhalb des Unternehmens verteilt, das Thema “Cloud Computing” wurde zum zentralen Thema bei der Entwicklung der Unternehmensstruktur.
Angebotspalette
Die Angebotspalette von Heuristika wurde natürlich bestimmt vom Kerngeschäft ihres Inhabers, der jedoch darüber hinaus eine ungewöhnliche Expansionsstrategie verfolgt, die durch die oben erwähnte Unternehmensstruktur entwickelt wurde: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollten von den fortschrittlichen, komfortablen und professionell betriebenen IT-Infrastrukturen, wie sie in Konzernen üblich sind, lernen. Cloud Computing als das bestimmende Thema der nächsten Jahre soll diese Unternehmen in die Lage versetzen, professioneller aufzutreten und präsenter zu sein, indem sie professionell gehostete Infrastrukturen anmieten, statt sie selbst zu kaufen.
Erster Partner im Boote Heuristika war die Reporta AG – ein Unternehmen, das eine Projektcontrollinglösung in der Cloud vertreibt, die es ermöglicht, auch kleineren Unternehmen professionelles Controlling als Werkzeug der Unternehmensplanung einzusetzen und räumlich verteilt buchhalterisch auf dem gleichen Datenbestand zu arbeiten. Außerdem hat Heuristika schnell die Unternehmen aus dem Bereich der Heilberufe als mögliche Reporta-Kunden identifiziert und zusammen mit der Reporta AG und dem Heuristika-Experten für die Heilberufe, Jörg Klemme, Konzepte entwickelt, wie man Patientencontrolling in Reporta abbilden kann, um die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen aus dem Sektor der Heilberufe zu ermitteln.
Perspektive
Neben dem Ausbau der bisherigen Tätigkeiten auf andere Branchen und Kunden steht das Ziel, eigene Hosting-Services sowie Beratungsdienstleistungen rund um SAP Business ByDesign anzubieten.
Systempartner
Zusammen für den Datenschutz