Frühjahrsputz
Wie die FTD sehr richtig schreibt, ist die IT wie ein alter Keller. Da sammelt sich immer mehr Zeugs an, das man eigentlich gar nicht (mehr) braucht. Da ist ein regelmäßiges Audit (z.B. jährlich oder alle drei Jahre) sinnvoll, in dem man hinterfragt (oder noch besser: durch eine externe Kraft hinterfragen lässt), ob die IT-Entwicklung wirklich noch in die richtige Richtung läuft und ob man vielleicht die Komplexität verringern kann, in dem man zum Beispiel mehrere Datenbanken durch ein Wiki ersetzen kann.
Grundsätzlich sollte es Ziel einer IT-Leitung sein, so wenig Tools wie möglich so zielgerichtet wie möglich einzusetzen. Die unseligen Excel-Listen, die für Alles und Jedes herhalten müssen, von deren Existenz oft nur ihr Ersteller etwas weiß und die im schlimmsten Falle lokal auf seiner Festplatte liegen (und bei Heuristika per IT-Policy schlichtweg verboten sind) – fernab jeder Datensicherungsstrategie und aller Dokumentationsbemühungen der IT-Abteilung. Aber selbst wenn sie auf Netzwerkshares liegen (in Konzernen hat man ganze Wälder von Verzeichnisbäumen – da findet man schlichtweg nichts wieder was nicht zentral dokumentiert ist), ist es nicht wirklich besser aufgehoben.
Das kollektive Wissen der Unternehmensmitarbeiter, das sie im Zuge ihrer Arbeit erlangen, gehört dem Unternehmen – und so sollte das Unternehmen auch damit umgehen. Und Wissen, dass nicht auffindbar ist, ist verloren!
Man kann akademisch an das Problem herantreten (siehe den eingangs referenzierten Artikel), man kann es aber auch auf einen einfachen Nenner bringen: Schaffen Sie ab, was die Transparenz in Ihrem Unternehmen verringert.
Wenn Sie durch die IT in Ihrem Unternehmen nicht mehr durchsehen, sollten Sie uns anrufen – wir helfen Ihnen, zu verschlanken, abzuschaffen, zu simplifizieren. Denn Komplexität um ihrer selbst willen schafft keinen Nutzen, sie kostet Ihr Geld.
Andere Beiträge von Heuristika:
Print This Post
Download als PDF File
Mitglied und Förderer von Cloudsters
Systempartner
Zusammen für den Datenschutz